Mit Vivaldi hat ein neuer Browser das Licht der Welt erblickt und möchte die Lücke füllen, die Opera hinterlassen hat, als mit Version 15, ein Browser mit stark eingeschränktem Funktionsumfang veröffentlicht wurde.
Viele der Entwickler von Opera haben das Lager gewechselt und entwickeln nun an Vivaldi.

Nach der Installation präsentiert sich Vivaldi sehr kompakt, ohne unnötigen Schnick-Schnack.
Der Browser ist in vielen Bereichen konfigurierbar. Nicht zuletzt die Position der Tab-Leisten ist anpassbar.
Das Design passt sich auf Wunsch sogar an die Hauptfarben der aktuell angezeigten Website an.
Wie heute üblich, können neue Funktionen mittels Plugins erweitert werden.

Die Anordnung 2er Fenster nebeneinander ermöglicht sogar das parallele Browsen und Vergleichen von Websites (s.h. Screenshot).

Vivaldi :: Parallel Browsing

Vivaldi :: Parallel Browsing

Für Entwickler sind auch die aus Chrome bekannten Developer-Tools mit an Bord.
Im Innern werkelt Web-Kit als Browser-Engine.

Vivaldi ist für Windows (32 + 64 bit), Linux (32 + 64 bit) und Mac verfügbar.

Bei unseren ersten Tests auf Windows 10 und Linux stach in erster Linie die Performance heraus. Laut Benchmarks die im Internet kursieren soll nur Googles Chrome schneller sein. Ein Eindruck der nicht täuscht. Vivaldi ist sehr performant und hat die von uns besuchten Websites sehr zügig geladen und gerendert.

Inwieweit sich Vivaldi positionieren kann und eventuell eine ernst zu nehmende Konkurrenz werden kann, wird die Zukunft zeigen. Aus unserer Sicht hat er das Potential dazu.

ILink Zur Vivaldi-Website